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Nachhaltige und gesunde Mittagstische: wie ausschreiben?

Ob Hort, Kita oder Schulkantine – Kinder sollen ein gesundes und schmackhaftes Mittagessen erhalten. Da die Ernährung für rund ein Drittel der Umweltbelastung verantwortlich ist, werden bei der Vergabe von Verpflegungsaufträgen auch ökologische Aspekte immer wichtiger. In diesem Kurs lernen Sie, wie Sie das Ausschreibungsverfahren gestalten können, damit tatsächlich gesunde, saisonale und regionale Menüs auf dem Tisch landen.

Für: Verantwortliche für Verpflegungsdienstleistungen in Gemeinden und Schulen.

Termin und Ort: 16. März 2018 in Zürich

Der Kurs wird von PUSCH organisiert. Die IGÖB ist Netzwerk- und Kommunikations-Partner
Anmeldung und weitere Informationen.


Öffentliche Beschaffung und soziale Kriterien

Die Berücksichtigung sozialer Aspekte im Rahmen der öffentlichen Beschaffung, vierte, aktualisierte Fassung Oktober 2017
Marc Steiner, lic. iur., Rechtsanwalt


Die IGOEB hat den Juristen Marc Steiner beauftragt, das von ihm 2009 verfasste Arbeitspapier unter Berücksichtigung der neusten rechtlichen Grundlagen zu überarbeiten und zu aktualisieren. Berücksichtigt wurden insbesondere das revidierten WTO Government Procurement Agreement (GPA 2012), die neuen EU-Vergaberichtlinien (v.a. Richtlinie 2014/24/EU vom 26. Februar 2014) nebst deren Umsetzung in Deutschland sowie die Entwürfe für eine neue Interkantonale Vereinbarung (IVöB) vom 18. September 2014 und ein neues Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) vom 15. Februar 2017.

Unter dem Oberbegriff "Soziale Aspekte" werden in einem umfassenden Sinne die Themen Mindeststandards im Bereich der Gleichstellung von Mann und Frau, Mindeststandards im Bereich der Arbeitsbedingungen, Lehrlingsausbildung, und soziale Standards (inkl. living wages in Billiglohnländern) unter besonderer Berücksichtigung der ILO-Kernarbeitsnormen behandelt. Der Fokus des Arbeitspapiers liegt dabei insbesondere auf rechtsdogmatischen Fragen nach der Zulässigkeit der Beeinflussung von Arbeitsbedingungen im Ausland.

Das vollständige Dokument herunterladen (67 Seiten, deutsch)


Neue Reinigungsprodukte-Kriterien

Seit dem 1.4.2017 wendet die IGÖB neue Reinigungsprodukte-Kriterien an für die Registrierung auf der Liste empfohlener Reinigungsmittel.

Die Auswahl der Produkte, welche auf dieser Liste empfohlen werden, erfolgt bisher (seit 2000, mit Revision im 2007) nach Kriterien, welche die IGöB selber aufgestellt hat. Nun hat die IGÖB entschieden, sich auf den Kriterienkatalog der EU für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung von Reinigungsprodukten und –dienstleistungen (GPP-Kriterien) zu stützen. Diese werden regelmässig aktualisiert und finden eine breite Anwendung. Die Resultate der entsprechenden Untersuchungen und der damit verbundenen Überlegungen zur Rolle der IGöB werden in einem Informationsblatt vorgestellt. Der nun resultierende Lösungsansatz der IGÖB wird in den IGÖB-Empfehlungen Reinigungsmittel erläutert.

Anhand der Kriterien wird in den empfohlenen Produkten der Einsatz von besonders besorgniserregenden Substanzen, Phosphor, Biozid und Produkten aus gewissen Gefahrenklassen und mit entsprechend vermerkten Risikosätzen reduziert. Ausserdem wird die Giftigkeit für die Wasserorganismen begrenzt (anhand der Berechnung des kritischen Verdünnungsvolumens). Um die Umweltbelastung zu reduzieren enthalten die Kriterien Vorgaben mit dem Ziel, Verpackungsmaterial zu reduzieren und eine korrekte Dosierung der Produkte zu fördern.

Ergänzend wurden auch die IGÖB-Empfehlungen Reinigungsdienste publiziert. Diese liefert öffentlichen Organisationen eine Grundlage, um innerhalb eines Vergabeverfahrens für die öffentliche Beschaffung von Reinigungsdienstleistungen Kriterien der nachhaltigen Entwicklung zu berücksichtigen.


Revision der Statuten

Die IGÖB hat 2015 ihre Statuten überarbeitet. In der angepassten Fassung kommt zum Ausdruck, dass sich der Verein seit einigen Jahren auch mit sozialen Fragen der öffentlichen Beschaffung beschäftigt. Die neuen Statuten sind hier zu finden.


Gemeindecluster II

Mit finanzieller Unterstützung des Bundesamtes für Raumplanung (ARE) und des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) führt die IGöB das Projekt "Gemeindecluster" weiter.

Ziel des Projektes ist die konkrete Weiterentwicklung des Instrumentensets (Handbuch und Produktgruppenkriterien) und seine weitere Anpassung auf kleinere Gemeinden. Wir möchten eine Gruppe von Gemeinden begleiten, die Instrumente auf Ihre Situation anzupassen und untereinander auszutauschen. Ein wichtiges Element wird es sein konkrete Ausschreibungsunterlagen mit Spezifikationen und Zuschlagskriterien zu noch auszuwählenden Produkten zu sammeln und zu erstellen.

Gegen einen gemässigten Finanzbeitrag können Gemeinden so mit Unterstützung und Austausch weitere Schritte zu einer systematischen Beschaffung tun.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Geschäftsstellen für die Deutschschweiz, info@igoeb.ch.


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